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Wie lassen sich die Core Web Vitals und der LCP verbessern?

Was sind Core Web Vitals?

Core Web Vitals sind drei grundlegende Leistungskennzahlen, die Google zur Messung der Nutzererfahrung definiert hat: LCP (Largest Contentful Paint – die Zeit, bis das größte Inhaltselement auf dem Bildschirm erscheint), INP (Interaction to Next Paint – die Reaktionsgeschwindigkeit auf Nutzerinteraktionen) und CLS (Cumulative Layout Shift – das Ausmaß der visuellen Verschiebung während des Ladens der Seite). Diese drei Kennzahlen werden auf der Grundlage von Felddaten gemessen; das heißt, sie werden nicht anhand von Labortests (z. B. einer einmaligen Überprüfung) berechnet, sondern anhand von Daten, die unter den Geräte- und Netzwerkbedingungen echter Besucher erhoben wurden.

Diese drei Metriken repräsentieren verschiedene Aspekte der Benutzererfahrung: LCP vermittelt das „Gefühl, wie schnell die Seite geladen wurde“, INP beantwortet die Frage „Wie schnell reagiert die Seite auf Interaktionen?“ und CLS misst, ob „die Seite vor meinen Augen hin und her springt“. Nur wenn alle drei gut sind, kann die allgemeine Benutzererfahrung als wirklich „gut“ angesehen werden.

In diesem Leitfaden liegt der Schwerpunkt insbesondere auf LCP, da dies in der Regel die Metrik ist, auf die man am ehesten Einfluss nehmen kann und die den konkretesten Verbesserungsspielraum bietet; ein großes Hero-Bild oder Video kann den LCP allein schon um mehrere Sekunden verzögern.

Warum ist das wichtig?

Diese Metriken spiegeln direkt die Nutzererfahrung wider: Eine langsam geladene, träge reagierende oder ständig flackernde Seite vertreibt den Nutzer von der Website. Google nutzt die Core Web Vitals als eines seiner Ranking-Signale; insbesondere bei der mobilen Suche kann der Einfluss dieser Metriken deutlicher zum Tragen kommen, da mobile Geräte und Netzwerke in der Regel begrenzter sind als Desktop-Geräte.

Gemäß den aktuellen Schwellenwerten gilt der LCP erst dann als „gut“, wenn er unter 2,5 Sekunden liegt und dieser Wert bei mindestens 75 % der tatsächlichen Nutzer erreicht wird. Eine Website, die diesen Schwellenwert überschreitet, fällt aus Sicht der Benutzererfahrung in die Kategorie „langsam“, selbst wenn sie technisch funktioniert, was sich sowohl auf die Konversionsrate als auch auf das Suchranking negativ auswirken kann.

Die Ursache für eine langsame LCP-Zeit kann von Website zu Website unterschiedlich sein: Bei manchen Websites ist ein großes, unkomprimiertes Bild dafür verantwortlich, während bei anderen eine langsame Serverantwort (TTFB) oder das Rendering blockierende Skripte von Drittanbietern (z. B. Werbenetzwerke, Analysetools) die Hauptursache sind. Daher ist es wichtig, vor Beginn der Optimierung festzustellen, welches Element als LCP identifiziert wurde.

Wie lässt sich das beheben?

Beispiel

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Schlechtes Beispiel: Das LCP-Bild <img src="hero.jpg" loading="lazy"> als „Lazy Load“ einzustellen – dies verhindert, dass der Browser das Bild sofort beim Laden der Seite herunterlädt, und verlängert die LCP-Zeit erheblich.

Häufige Fehler